Nicht angegeben: Kilometerstand, Karosserie, HU/AU bis
Veritas wurde 1946 in Süddeutschland gegründet. Das Ziel war es, mit Teilen vom BMW 328 wettbewerbsfähige Rennwagen zu bauen. Der Erfolg stellte sich für die Monopostos schnell ein. Ein sehr erfolgreicher Rennfahrer auf Veritas war Paul Pietsch, Gründer des Motor-Presse Verlags in Stuttgart. 1950 zog man in ein ehemaliges Heinkel-Werk bei Rastatt. So wurden die BMW-Motoren durch modernere Heinkel-Aggregate aus Leichtmetall ersetzt. Leider musste man die Aktivitäten 1953 einstellen. Insgesamt baute man nur 78 Renn- und Sportwagen. Es sind allesamt Raritäten. Vom Veritas Meteor wurden wohl nur 28 Stück hergestellt.
Unser Fahrzeug stammt aus einer Museumsauflösung von 1971. Dabei ging die Historie leider verloren. Über die Fahrgestell-Nr. ist das Baujahr 1950 zu identifizieren. Der Motor ist das berühmte Heinkel-Aggregat. Motor und Getriebe passen zusammen. Der Monoposto wurde in Deutschland komplett wieder aufgebaut, Bilder und Dokumentationen aus der Zeit sind vorhanden. Als Rennwagen hat der Oldtimer keine Straßenzulassung. Er ist also etwas für den Sammler und Spezialisten.
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