Nicht angegeben: Kilometerstand, HU/AU bis
Nach dem Ende des 1. Weltkrieges profitierte die deutsche Autoindustrie vom Währungsverfall. Sie konnte mit niedrigen Preisen erfolgreich exportieren. Dafür bekam man wertbeständige Währungen zur Bezahlung der Autos. Dr. Moritz Straus, ab 1920 Mehrheitsaktionär bei Horch, setzte vehement die Zukunftsausrichtung des Autobauers durch, das Prämiumsegment sollte der Platz für Horch sein. Paul Daimler, ab Juli 1923 zunächst Chefkonstrukteur bei Argus, entwickelte den Achtzylinder-Reihenmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen.
Unser Horch 350 Tourer wurde mit einer siebensitzigen Tourer-Karosserie ausgeliefert. Die Firma Hornig in Meerane baute diesen „Flanier- und Paradewagen“. Ein zeitgenössisches Bild zeigt einen ganz besonderen Fahrgast in diesem Wagen: Reichspräsident Paul von Hindenburg! Heute sieht der Oldtimer wie neu aus, denn er wurde von einer bekannten Fachfirma ohne Rücksicht auf Kosten restauriert. Dem Eigentümer, der auch Sammler ist, war Perfektion und Detailgenauigkeit besonders wichtig. Sie haben die Möglichkeit, diesen einmaligen Horch 350 zu erwerben.
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